Mein Weg zur Permakultur-Gestalterin
  • Der Anfang
    • über mich
    • Umbruch 2020
  • Der Weg
    • Spirale
    • Kurse
    • Diplomprojekte >
      • über den Ausbildungsweg
      • Übersicht
      • Dokumentationen >
        • Nr. 1 - Hausgarten Motti
        • Nr. 2 - Lôrto
        • Nr. 3 - Weiterbildung >
          • Newsletter-Archiv
        • Nr. 4 - Casa Vignaccia
        • Nr. 5 - Kompostwald
        • Nr. 6 - Acqui Terme
        • Nr. 7 - Sintesi
        • Nr. 8: Das Plastik-Experiment
        • Nr 9: Ernährung und Permakultur
        • Nr 10: Permakultur-Ausstellung
      • Pflanzenwissen
    • Portfolio
    • Tutoriat
    • Praxis
    • Feedback
  • Die Ankunft
    • Akkreditierung
  • Perma...was?
  • Ressourcen
    • Bücher
    • Links
  • Angebot
  • Kontakt
Wie alles begann

​Die Sache mit dem Apfel

 Wie wird aus einer Journalistin ohne grünen Daumen
eine Permakultur-Designerin?

Und: Geht das überhaupt?

Das Volk der Erde

Picture
Picture

Trailer ansehen

2013 drehte ich einen Film über ecuadorianische Indigene, die in der Schweiz vor Supermärkten und an Parkplatzkassen um Almosen betteln. Die Leere und Sinnlosigkeit eines Lebens, das von Arbeit und Konsum bestimmt ist, zeigten sie mir in einer hochdosierten Form. Und setzten uns dabei allen einen Spiegel vor. Sie haben ihre Familien, ihre Kinder, ihr Land, ihre Traditionen verlassen, um uns mit all unseren materiellen Dingen ähnlich zu werden. In Ecuador sah ich, dass sie es sind, die wahrlich reich sind. Reich an dem, was wirklich zählt: Wissen, wie man mit wenig gut leben kann, wie man sich selbst versorgt, wie man achtsam mit der Erde umgeht, wie man in der Familie und als Gemeinschaft zusammenhält. Doch all dieses Wissen geht rasend schnell verloren. So wie auch wir es innerhalb von zwei Generationen fast verloren haben.  Meine Urgrosseltern wussten noch, wie sie sich aus ihrem Garten ernähren konnten. Ich dagegen würde nach zwei Wochen verhungern, würden morgen die Supermärkte für immer schliessen. Spätestens wenn die letzte Nudelpackung und die letzte Konserve aufgebraucht sind, tobt hier wahrscheinlich ein Kampf ums Überleben. Denn wir wissen zwar unglaublich viel, aber haben vergessen, wo unser Essen herkommt und wie es gemacht wird. Und vor allem: Wie wir es produzieren können, ohne unsere Erde dabei kaputt zu machen. In Ecuador wurde mir bewusst, wie reich wir sein könnten, würden wir besser wert schätzen, was wir haben. Wir leben über unsere Verhältnisse - aber unter unseren Möglichkeiten.
Und dann....

Die Apfelgeschichte

Nach der Rückkehr aus Ecuador im Juli 2013 versuchte ich zusammen mit den Ecuadorianern und anderen Volunteers, ein landwirtschaftliches Projekt auf die Beine zu stellen, das ihnen ermöglichen sollte, in ihre Heimat zurückzukehren und wieder von und mit ihrem Land leben zu können. In einer Art offenen Schule im Tessin sollte es neben Sprachen und Rechnen auch um Permakultur gehen. Perma...was?? Ich hörte den Begriff zum ersten Mal und konnte mir nicht so recht etwas darunter vorstellen. Vielleicht ging es dabei um Landwirtschaft in kalten Temperaturen?  Mhm...
Die Apfelgeschichte
Der Permakultur-Designer Marcus P. Pan, der damals im Tessin lebte, kam zu einem Einführungs-Workshop in unsere kleine Schule.
Und erzählte die Apfelgeschichte.
Und von Wassermanagement.
Von Humusaufbau.
Vom Fruchtbarmachen verwüsteter Böden.
Die Ecuadorianer gähnten: "So haben wir das schon immer gemacht!"
Und entschieden sich am Ende, beim Betteln zu bleiben. Ihr gutes Recht.

Für mich dagegen öffnete sich eine völlig neue Welt. Eine Welt, in der es Probleme gibt, aber in der es um Lösungen geht. Um einfach verständliche und für jeden in seinem eigenen Leben umsetzbare Lösungen. Genial. Darüber wollte ich mehr erfahren. Und habe seither nicht mehr damit aufgehört....

Auch wenn ich selbst vielleicht den Tag nicht mehr erlebe, an dem uns das Öl ausgeht und alles zusammenstürzt wie ein Kartenhaus, so möchte ich doch gerne dazu beitragen, dass der Aufprall für die künftigen Generationen nicht ganz so hart wird. Und so versuche ich nun, all das nachzuholen, was mir an Wissen entgangen ist: Bücher lesen, Kurse besuchen, mit Selbstversorgung experimentieren, Pflanzenheilkunde, essbare Wildpflanzen, Gärtnern, den Boden verstehen lernen, Postwachstumsgesellschaft, Minimalismus und das grosse Ganze im Kleinen verstehen lernen. Andere freudvoll und ohne Angst motivieren, selbst aktiv zu werden. Und mich darüber freuen, wenn meine Kinder wissen, wie eine Pflanze heisst, die ich selbst vor ein paar Jahren noch nicht hätte benennen können. Geschweige denn gesehen hätte.
Dieser Blog dient als Logbuch während meiner Ausbildung zur Permakultur-Designerin
bei der down to earth-Akademie.
Irgendwann habe ich gemerkt, dass meine handschriftlichen Notizen für alle ausserhalb meines Kopfes wohl nicht mehr nachzuvollziehen sind. Auf diesen Seiten möchte ich daher meinen Ausbildungsweg etwas strukturierter dokumentieren.
Zum einen für meine Tutoren und für die Peer-Gruppe der Akkreditierung.
Zum anderen hoffe ich, dass dieser Blog auch anderen Studierenden und Interessierten von Nutzen sein kann.
Powered by Create your own unique website with customizable templates.
Photo from verchmarco
  • Der Anfang
    • über mich
    • Umbruch 2020
  • Der Weg
    • Spirale
    • Kurse
    • Diplomprojekte >
      • über den Ausbildungsweg
      • Übersicht
      • Dokumentationen >
        • Nr. 1 - Hausgarten Motti
        • Nr. 2 - Lôrto
        • Nr. 3 - Weiterbildung >
          • Newsletter-Archiv
        • Nr. 4 - Casa Vignaccia
        • Nr. 5 - Kompostwald
        • Nr. 6 - Acqui Terme
        • Nr. 7 - Sintesi
        • Nr. 8: Das Plastik-Experiment
        • Nr 9: Ernährung und Permakultur
        • Nr 10: Permakultur-Ausstellung
      • Pflanzenwissen
    • Portfolio
    • Tutoriat
    • Praxis
    • Feedback
  • Die Ankunft
    • Akkreditierung
  • Perma...was?
  • Ressourcen
    • Bücher
    • Links
  • Angebot
  • Kontakt